Trauer in der Therapie
Trauer wird im therapeutischen Setting oft vernachlässigt. Dabei spielt sie eine bedeutsame Rolle bei fast allen Klientinnen und Klienten.
In der Regel denken wir bei Trauer nur an Tod, aber es geht dabei genauso um alle anderen Verluste im Leben von Menschen. Diese zeigen sich oft in Betätigungsverlusten. Wenn eine Klientin z.B. an einer chronischen Erkrankung leidet, muss sie sich möglicherweise von bisherigen Lieblingsaktivitäten und Lebenszielen verabschieden. Diesen Abschieden Raum zu geben, ist ein wichtiger Bestandteil in der Krankheitsbewältigung.
Im Seminar werden wir uns mit diesem umfassenden Verlust-Gedanken und den Aspekten in Bezug auf Alltag und Teilhabe von Klienten befassen. Die eigene Haltung zu Verlust und Trauer wird reflektiert und die Aufgaben des Therapeuten in der Begleitung von Trauer thematisiert.
Wir betrachten Möglichkeiten, der Trauer von allen Verlusten im therapeutischen Setting Raum geben zu können. Es werden Grundlagenwissen und theoretische Hintergründe zu Verlust und Trauer vermittelt. Weiterhin werden Methoden & Ansätze vorgestellt sowie Übungen erprobt, mit denen Klientinnen und Klienten in ihrer Trauer ermutigt und unterstützt werden können.
• Verluste im therapeutischen Setting
• Trauerwissen und aktuelle Trauermodelle
• Therapeutische Haltung
• Unterschiede von Therapie und Trauerbegleitung
• Möglichkeiten und Grenzen
• Vorstellung von Methoden, Ansätzen und praktischen Übungen
Hinweis: Der Kurs eignet sich nicht zur Bearbeitung eigener Verlust- und Trauererfahrungen.
Möglichkeiten und Grenzen von Trauerbegleitung im ergotherapeutischen Setting.